
Prof. Stefan Homburg, ein prominenter Kritiker und Wissenschaftler, der sich bereits während der Corona-Krise durch seine offenen Worte auszeichnete, hinterfragt die Dürre-Alarmmeldungen. Er analysiert die offiziellen Daten des Deutschen Wetterdienstes und kommt zu einem komplett anderen Ergebnis: Statt Wasserknappheit zeigen die Zahlen eine gegenläufige Entwicklung.
Im 12 Monats Zeitraum von August 2023 bis Juli 2024 (also genau in der Zeit in der Niedersachsens Umweltminister C. Meyer seine "Besorgnis" ausdrückte) wurden sogar Rekordniederschläge seit Beginn der Messungen im Jahr 1881 verzeichnet. Der langfristige Trend bis heute deutet trotz jahreszeitlicher Schwankungen auf eine zunehmende Niederschlagsmenge, insbesondere in den letzten beiden Jahren.
In seiner Analyse entlarft Prof. Homburg außerdem die offizielle Darstellung der Grundwasserstände, insbesondere die orange gekennzeichnete Messstelle „Otternhaken 4“, die auf der Karte einen angeblich sehr niedrigen Wasserstand signalisiert. Diese farbliche Hervorhebung sei aus seiner Sicht irreführend, da Farben in der öffentlichen Wahrnehmung stark wirken, aber ohne Kontext falsche Eindrücke erzeugen können.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, wertete Homburg den Messdatenverlauf dieser Station seit 1959 aus – mit einem überraschenden Ergebnis: Der aktuelle Wasserstand liegt keineswegs im kritischen Bereich, sondern bewegt sich im historischen Vergleich im völlig normalen Schwankungskorridor. Die alarmierende Farbgebung entpuppt sich somit als nicht belastbare, bzw. fake-Grundlage für dramatische Aussagen über eine Grundwasserkrise.