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Schutz vor *PFAS derzeit nur durch Eigeninitiative

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Seit Ausstrahlung der Sendung: „Die tödliche Chemikalie PFAS“, am 6. März auf ProSieben, erhalten wir Anfragen ob und wie sich Trinkwasser vor einer Verunreinigung mit PFAS schützen lässt. Bundesweit hatten Zeitungen das Thema aufgegriffen und über die gesundheitlichen Gefahren dieser Chemikalien im Trinkwasser berichtet. Das Problem: PFAS sind so gut wie unzerstörbar, quasi unvergänglich und Wasserwerke verfügen über keine Technik diese Stoffe aus dem Trinkwasser zu filtern. PFAS sind gesundheitsschädlich und greifen u.a. das Immunsystem an. Nutzer von truu-Filtersystemen sind vor der Aufnahme von PFAS durch Trinkwasser nachweislich sicher bzw. geschützt.

Wir hatten im Februar und Oktober letzten Jahres über das Thema berichtet. Wer die Qualität seines Leitungswassers prüfen lassen möchte, z.B. vor und nach der Filtration, kann diese Prüfung von folgenden Instituten vornehmen lassen: Fresenius, von Rietzler-Analytik, dem Labor Agrolab oder von weiteren Laboren. Eine Prüfung ist durchaus auch bei Verwendung von Flaschenwasser zu empfehlen!

Wer den genannten ProSieben Beitrag noch sehen möchte, kann ihn unter diesem Link auf "Joyn" abrufen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat unter Förderung durch das Umweltbundesamt (UWB) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) eine 40-seitige Broschüre mit dem Titel herausgegeben: „Fluorchemikalien langlebig, gefährlich, vermeidbar.“ Seite 10 erklärt, weshalb PFAS ein Problem für die menschliche Gesundheit darstellen, mehrere Studien werden genannt. Dort heißt es z.B.:

Besonders gravierend sind die Auswirkungen auf das Immunsystem. Weiterhin wird die Bildung des Schilddrüsenhormons bereits bei vergleichsweise niedrigen Konzentrationen beeinträchtigt, es gibt deutliche Hinweise, dass PFOA zu einem erhöhten Auftreten von Hoden- und Nierenkrebs führt. Mehrere Studien weisen auf Leberschädigungen durch PFAS hin. Außerdem werden andere Beeinträchtigungen der Gesundheit in der Literatur beschrieben, so ist ein Zusammenhang zwischen Kinderkaries und Exposition mit Perfluordecansäure wahrscheinlich. Knochenschwund wurde selbst bei jungen Männern durch PFOA hervorgerufen.“

Auf Seite 14 der Broschüre werden Studien genannt, wonach PFAS über das Abwasser in Gewässer gelangen. In Kläranlagen werden sie teilweise an Klärschlamm gebunden, was bei landwirtschaftlicher Verwertung des Klärschlamms zu Boden- und Grundwasserbelastungen führt. Auch Abrieb von PFAS findet sich hier, vereint mit Mikroplastik aus anderen Kunststoffen.
Verbraucher ohne Privatvorsorge sind diesen chemischen Stoffen somit permanent ausgesetzt. Die Verwendung eines hochwertigen Wasserfilters bietet sicheren Schutz gegen sämtliche Giftstoffe im Leitungswasser, ob PFAS, Mikroplastik und viele weitere.

*Definition von PFAS laut Umweltbundesamt: PFAS ist eine Abkürzung für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – auch bekannt als PFC (per- und polyfluorierte Chemikalien) oder PFT (perfluorierte Tenside). Diese Stoffgruppe umfasst mehr als 4700 verschiedene Stoffe. PFC kommen nicht natürlich vor.

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Atualizado em 23/04/2023 · Versão 1
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