
Seit einigen Jahren ist bekannt, dass es Stoffe in unseren Gewässern und Abwässern gibt, die während der Abwasserreinigung in der kommunalen Kläranlage nur geringfügig bis gar nicht entfernt werden können. Die Rede ist von Mikroschadstoffen.
Mikroschadstoffe sind synthetisch hergestellte, nicht natürliche Mikroverunreinigungen, welche in geringsten Konzentrationen von milliardstel (Nano) bis millionstel (Mikro) Gramm pro Liter gefunden werden. Zu ihnen gehören Substanzen wie Pharmazeutika, Pestizide, PFAS* (PFC*) sowie Mikroplastik.
Verkümmerte Geschlechtsteile bei Fischen irritierten Fischer des Thuner Sees in der Schweiz. Die Hoden der männlichen Tiere waren oft zu klein und in vielen Fällen mit dem Muskelgewebe verwachsen.
(Fortsetzung siehe nächster Post)