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Nicht nur radioaktiv sondern als Schwermetall chemisch giftig.
In Deutschland darf seit dem 1. November 2011 kein Wasser aus dem Hahn fließen, das mehr als 10 Mikrogramm Uran pro Liter enthält. Innerhalb der Europäischen Union war Deutschland damit immerhin das erste Land, das einen Grenzwert für den Gehalt dieses giftigen Schwermetalls festgelegt hatte. Doch ist dieser „Grenzwert“ sicher?
Ein Gutachten der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA kam zu dem Schluss, dass schon bei Uranwerten von unter 4 Mikrogramm pro Liter für Säuglinge und Kleinkinder Gesundheitsrisiken wie schwere Leber- und Nierenschädigungen bis hin zu Nierenversagen nicht auszuschließen sind. Das Umweltinstitut München fordert deshalb einen einheitlichen Grenzwert von 2 Mikrogramm Uran pro Liter für Trinkwasser und Mineralwasser.
Mineralwasserhersteller müssen auf den Etiketten ihrer Wässer über den Urangehalt informieren, sobald er über 2 Mikrogramm Uran pro Liter liegt. Dabei könnten sie Uran und andere gefährliche Stoffe sogar bis zur Nachweisgrenze herausfiltern, nur dürften sie ihr Mineralwasser nach einer solchen Behandlung, nicht mehr als „natürliches Mineralwasser“ verkaufen.
Für die Familienplanung ist deshalb eine Auskunft beim lokalen Wasserwerk über die Schadstoffbelastung des Trinkwassers ratsam. Am sichersten und für alle Familienmitglieder am gesündesten ist die Verwendung eines hochwertigen Wasserveredelungssystems. Damit stellst Du Deine Versorgung mit reinstem und sauberem Wasser sicher, ohne Uran und ohne mehrere Tausend weitere Schadstoffe. Und Du verwendest auch noch das für Menschen ideale, so genannte zellverfügbare Wasser!
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*https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.2903/j.efsa.2009.1018