Weltweit engagieren sich zahlreiche Initiativen dafür, dass Wasser nicht zur Handelsware wird, sondern ein frei zugängliches Gemeingut für alle bleibt.
Es gibt Organisationen, die sich gegen die Privatisierung von Wasser wehren und in Ländern wie Kanada, Indien und Südafrika aktiv sind. Ebenso existieren internationale Gewerkschaftsverbände, die für öffentliche Wasserversorgung, faire Arbeitsbedingungen und demokratische Kontrolle eintreten.
Andere Gruppen fokussieren sich auf den Widerstand gegen Fracking, industrielle Landwirtschaft und die Kommerzialisierung von Trinkwasser in Nordamerika. Auch politische Think-Tanks leisten einen Beitrag, indem sie globale Privatisierungstrends im Wassersektor analysieren und Alternativen für gemeinwohlorientierte Verwaltung aufzeigen.
Auf europäischer Ebene hat eine Bürgerinitiative erreicht, dass der Zugang zu Wasser erstmals als Menschenrecht auf EU-Ebene debattiert wurde, während sich Netzwerke öffentlich-rechtlicher Wasserversorger aus ganz Europa für Transparenz und gegen Auslagerung an private Akteure einsetzen.
Schließlich bemühen sich globale Plattformen darum, Korruption und Machtmissbrauch im internationalen Wassermanagement zu verhindern und gerechte Strukturen zu fördern.
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