Тази статия още не е налична на този език.
Christopher Millett ist Professor für öffentliche Gesundheit am Imperial College London. Er und acht seiner Kollegen aus unterschiedlichen Universitäten veröffentlichten im Januar 2017 eine Studie mit dem Titel: „Künstlich gesüßte Getränke und die Reaktion auf die globale Fettleibigkeits-Krise“. Das Ergebnis der Studie ist eine schallende Ohrfeige für die Getränkeindustrie. Die Öffentlichkeit hat kaum etwas davon erfahren, weshalb wir das Ergebnis in diesem Kanal veröffentlichen.
Hier das Resümee der unabhängigen Wissenschaftler:
„Künstliche Süßstoffe sind weit davon entfernt, zur Lösung der weltweiten Fettleibigkeitskrise beizutragen und stellen aufgrund ihrer Zusammensetzung (geringe Nährstoffdichte und Lebensmittelzusatzstoffe), ihrer Verzehrs-Gewohnheiten (potenzielle Förderung der Vorliebe für süßen Geschmack) und ihrer Umweltauswirkungen (Missbrauch natürlicher Ressourcen, Verschmutzung oder Ökotoxizität) einen potenziellen Risikofaktor für weit verbreitete chronische Krankheiten dar.“
Künstliche Süßstoffe waren nie Teil eines „Gesundheitsprojektes gegen die weltweit steigende Fettleibigkeit“, sondern eine sehr erfolgreiche Maßnahme zur Rettung der Umsätze der Getränkeindustrie, nachdem es zu bekannt wurde, dass zuckerhaltige Getränke die Gesellschaft übergewichtig und krank macht.
Im März 2015 hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) überarbeitete Leitlinien zum Zuckerkonsum herausgegeben und nationale Regierungen wurden von der WHO aufgefordert, Maßnahmen zur Verringerung des Zuckerkonsums zu ergreifen. Zuckerhaltige Getränke kamen maßgeblich als Ursache für die Verfettung von immer mehr Kindern und Erwachsenen in die Diskussion. Das Geschäft mit den zuckersüßen Getränken geriet in Gefahr. Transnationale Getränkehersteller mussten ihre Verluste ausgleichen und setzten mit ihren Werbemillionen kurzerhand ein Image in die Welt, das chemische Süßstoffe und Light-Produkte als Lösung darstellte.
Doch liegen gar keine stichhaltigen Beweise für die Verhinderung von Gewichtszunahmen durch künstliche Süßstoffe vor! Genau das kritisieren Prof. Millett und seine Kollegen. Die Wissenschaftler fordern deshalb "solidere, von Interessenkonflikten freie Forschungen". Die Industrie erweiterte statt dessen ihr Sortiment künstlich gesüßter Getränke von Softdrinks auf den Absatz von aromatisiertem Wasser, Säfte, trinkfertige Tees und Kaffee.
Gegen einen maßvollen, bzw. gelegentlichen Genuss zuckerhaltiger Getränke ist nichts einzuwenden; vor allem, wenn die hauptsächliche Flüssigkeitszufuhr des Körpers aus dem regelmäßigen Konsum von möglichst zellverfügbarem Wasser besteht. Warum das so ist und was hinter dem "Geheimnis" von zell- bzw. bioverfügbarem Wasser steckt, beschreiben wir in diesem ➡️ Beitrag ⬅️ .
Hier findest Du den Beitrag:
"Steigendes Herzinfarkt-Risiko, Krebs und frühzeitiger Tod durch Softdrinks"